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Das Spremberger Schloss
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Residenz der Merseburger Herzogsfamilie
Schon im 11. Jahrhundert wurde zum Schutz des Spree√ľberganges an der Stelle des heutigen Schlosses eine fr√ľhdeutsche Turmburg errichtet. Diese wurde dann zur Burg ausgebaut. Das Geschlecht derer von Sprewenberch (Spremberg) wurde erstmals erw√§hnt.

Arch√§ologische Untersuchungen belegen, dass der Wassergraben bereits im ausgehenden 14. Jahrhundert das gesamte Schlossareal umgab. Vermutlich um 1570 lie√ü Kaspar von Minckwitz die gotischen Gew√∂lbe im Erdgeschoss des Hauptgeb√§udes ausmalen. W√§hrend der Regentschaft der Merseburger Herz√∂ge wurde die Burg Ende des 17. Jahrhunderts zum Schloss ausgebaut. Durch die Erweiterung des hinteren Fl√ľgels und die Entstehung der beiden Zwischengeb√§ude bildete sich das Schloss zur Vierfl√ľgelanlage aus. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten gr√∂√üere Umbauten zur Unterbringung des preu√üischen Rentamtes bzw. sp√§ter des Landratsamtes.
Der hintere Fl√ľgel diente als Amtsgericht und wurde im Erdgeschoss mit Gef√§ngniszellen versehen, wovon bis heute noch eine erhalten blieb.

Nach der Aufl√∂sung des Kreises Spremberg im Jahre 1993 √ľbernahm der Landkreis Spree-Nei√üe das Geb√§ude und entwickelte es zum Kulturschloss f√ľr die B√ľrger des Landkreises und ihrer G√§ste.



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