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Kunst
<b>Eine Vielfalt aus mehreren Jahrhunderten</b>
Eine Vielfalt aus mehreren Jahrhunderten

Das Niederlausitzer Heidemuseum zeigt in seinen R√§umlichkeiten zahlreiche und unterschiedliche Kunstgegenst√§nde. Eine kleine Galerie zeigt fr√ľhe Darstellungen der Stadt. Eine wechselnde Ausstellung zeigt regionale K√ľnstler mit unterschiedlicher Professionalit√§t.

Eine kleine Kunstgalerie veranschaulicht anhand von Kartenmaterial die Ausdehnung und politische Entwicklung der Niederlausitz und gibt durch einzelne Objekte und Lithographien von Gutsh√§usern einen Einblick in die Gutsgeschichte des Landkreises sowie dem ehemaligen Kreis Sorau, von dem der √ľberwiegende Teil heute zur Republik Polen geh√∂rt.

Neben den Lithographien von Gutsh√§usern der Niederlausitz, gibt die Ausstellung √ľber das Leben und Wirken Jakob von Holst (1609-1674) Auskunft. Als Festungsbaumeister wurde Holst zur Modernisierung der wichtigsten brandenburgischen Festungen herangezogen. Er entwarf Pl√§ne zum Ausbau der Zitadelle Spandau, K√ľstrin und Peitz und befestigte Landsberg a.d. Warthe. Von 1659 bis 1662 war er Besitzer des Gutes in Stradow bei Spremberg, wo er auch nach seinem Tode in der Kirche beigesetzt wurde. Von 1660 bis zu seinem Tode im Jahre 1674 war Holst im Auftrag des Wiener Hofkriegsrates haupts√§chlich in Ungarn t√§tig. Er kommandierte die kaiserliche Artillerie in der Schlacht gegen die T√ľrken bei St. Gotthard-Mogersdorf im August 1664. Jakob von Holst starb am 7. Oktober 1674 in Wien

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